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Verena Altenberger und Arash T. Riahi
Anlässlich des mittlerweile sechsten Filmpreises unter der Präsidentschaft von Verena Altenberger und Arash T. Riahi haben uns die beiden ihre Lieblingsfilme zusammengestellt.
„Bei der Filmauswahl habe ich mich diesmal einfach treiben lassen. Ich habe das VOD-Sortiment durchgeklickt, und immer, wenn mein Herz gehüpft ist, kam der Film auf die Empfehlungsliste. Dann musste ich nur noch in mühsamer stundenlanger Arbeit von 50 auf 5 Filme reduzieren, haha.“ Verena Altenberger, Juni 2026
BEASTS OF THE SOUTHERN WILD
Das war einer der Filme, die Adrian Goiginger und ich als Inspiration, beziehungsweise als Vorbereitung sozusagen auf unseren Dreh für DIE BESTE ALLER WELTEN geschaut haben. Magisch, hart und wunderschön. (va)
THE TROUBLE WITH BEING BORN
Sandra Wollner ist meiner Meinung nach das aktuelle Genie des österreichischen Filmes. Wer ihren neuen Film EVERYTIME, der gerade in Cannes prämiert worden ist, sieht, weiß sofort, was ich meine. Auch TROUBLE WITH BEING BORN beweist eindrücklich, wie anders Kino sein kann: atemberaubend irritierend und gleichzeitig von universeller Schönheit.“ (ar)
BREAKING THE ICE
Die Serie Heated Rivalry wird gerade extrem gehypt, aber der Österreichische Film war wie so oft zuerst dran: Clara Stern hat mit Breaking the Ice einen großartigen Film über Sport, Queerness und Rivalität geschaffen. Außerdem spielt möööglicherweise meine Schwester mit (und ist genial) … (va)
CACHÉ
Einer der geheimnisvollsten und dichtesten Haneke Filme für mich. Wie er es in diesem Film schafft, die Vergangenheit in die Gegenwart zu integrieren, ist meisterhaft und keine Sekunde langweilig. (ar)
DAS UNMÖGLICHE BILD
Gerade hat Sandra Wollner in Cannes den Preis in der Reihe Un certain regard mit EVERYTIME gewonnen – ich habe mich aber in diese Regisseurin verliebt, als ich Das unmögliche Bild zum ersten Mal gesehen habe. (va)
KURZ DAVOR IST ES PASSIERT
Weil Anja Salomonowitz mit ihren hybriden, Meta-Dokumentarfilmen ein völlig neues Genre geschaffen hat und dieser Film die Grenzen des Kinos sprengt. (ar)
FUCHS IM BAU
In Gedenken an eine Schauspielerin, die die Welt erobert hätte und an einen großen Menschen, aber vor allem an eine liebe Freundin. Luna. (va)
HUNDSTAGE
Mein Lieblingsfilm aus Österreich. Einzigartig und von einer brutalen, hässlichen Poesie durchzogen. (ar)
DIE SIEBTELBAUERN
Meine Mutter kommt, wie meine ganze Familie, aus Dorfgastein. Sie hat immer vom eigenen Bauernhof geträumt, wusste aber lange nicht, wie sie sich diesen Traum erfüllen sollte. Erbhof gabs keinen in der Familie und die nächstliegende Idee – einen Bauern zu heiraten – kam nicht in Frage, beziehungsweise das hat sich einfach nicht ergeben, haha. Dann haben wir diesen Film von Stefan Ruzowitzky gesehen und zusammen geweint. (va)
P.S. Meine Mutter hat dann Landwirtschaft studiert und wurde letztendlich Direktorin einer landwirtschaftlichen Fachschule. So kam sie schlussendlich doch noch zu „ihrem“ Bauernhof.
DIE LIEBHABERIN
Für mich der überraschendste und beste „österreichische“ Film des letzten Jahrzehnts!
Großes Kino, subversiv, poetisch, radikal und politisch. (ar)
WALDHEIMS WALZER
Das ist Österreich. (va)
AMOUR FOU
Ein Film, der auf allen Ebenen von makelloser Schönheit und voller Humor ist. (ar)
Mehr zum Österreichischen Filmpreis 2026 findet ihr hier.